Hirse ist nämlich nicht nur lecker, sondern zudem prallvoll mit Eisen, Kalzium, Magnesium, B-Vitaminen und anderem gesunden Nährstoffzeugs, aber viel spannender finde ich
den hohen Gehalt an Silizium, welches u.a. die Elastizität und Spannkraft des Bindegewebes der Haut verbessern soll. Na, wie klingt das fürs geneigte Frauen-Öhrchen? Cellulite adé, meine Damen! Und auch den Herren der Schöpfung kann straffe Haut nicht schaden - also nicht vergessen, Hirse essen!
Zutaten:
- 100 gr. Goldhirse
- 350 gr. Pflanzenmilch
- 50 gr. Agavendicksaft
- 350 gr. TK-Beeren (ich nehme meistens ca. 300 gr. Himbeeren und 50 gr. Blaubeeren, um noch ein paar hübsche blaue Punkte in die rosa Optik einzustricken, oder auch einfach mal eine Beerenmischung)
- 100 Sojajoghurt natur
Vor dem Kochen sollte die Hirse gewaschen werden, weil sie durch Fettpartikel auf der Schale sonst bitter schmecken kann. Ich gebe die Körnchen immer den Topf, in dem sie später auch gekocht werden, übergiesse sie mit kochendem Wasser, rühre ein bißchen darin herum und giesse das (nun ziemlich trübe) Wasser dann ab (klappt prima mit einem Spritzschutzsieb)
Dann wird die Hirse mit der Pflanzenmilch kurz aufgekocht und bei kleiner Flamme weichgeköchelt - es reicht wenn sie nur ganz leicht wabert. Dann die gefrorenen Beeren mit in den Topf geben und zusammen mit dem Agavendicksaft mit der heissen Hirse verrühren und stehen lassen, bis die Beeren aufgetaut und die Hirse abgekühlt ist. Dann noch den Joghurt unterrühren und fertig ist datt jesunde Breichen. Gerade Himbeeren zerfallen dabei fast vollständig und geben der Creme die elegante rosa Färbung von 70ger-Jahre-Badezimmerfliesen. Äußerst stylish und very retro.
Anfänglich habe ich die Creme noch mit
gerösteten Kokosflocken oder gehackten Mandeln garniert, aber es geht
auch bestens und natürlich viel fixer ohne derartigen Chichi. Man kann
die Creme nun gleich aufessen oder in zwei Plastikbüxen umparken und
kühl stellen. Die angegebene Menge ergibt genau 2 Frühstücksportionen
und wird von mir immer schon am Vorabend zubereitet, weil morgens jede
Sekunde zählt. Dieser Früchtebrei ist nicht unbedingt ein raffiniertes
Haute-Cuisine-Hightlight und eher im Bereich "solide und gut"
anzusiedeln, aber fix zubereitet und lecker, und ähm...das mit dem
Silizium und der Cellulite habe ich erwähnt, oder?Selbstverständlich darf, kann und sollte man statt der TK-Beeren auch frisches Obst verwenden, wenn man möchte, oder auch mal Rharbarber...dazu 3 grosse Stängel Rharbarber schälen, kleinschneiden und direkt nach dem ersten Aufkochen der Milch mit in den Topf geben und zusamnen mit der Hirse weichkochen. Hier braucht's natürlch etwas mehr Süsse, ca. 100 gr. Agavendicksaft und je nach Gusto noch ein wenig Vanille.





