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Dienstag, 13. März 2012
Apfel-Curry-Vinaigrette
Das Rezept ist umgezogen und wohnt jetzt hier:
http://danielamohr.com/mohrblog/2014/09/19/apfel-curry-vinaigrette/
Labels:
Dips und Aufstriche,
Hauptgericht,
Salat,
Suppenkasper
Samstag, 21. Januar 2012
Zombiechutney mit Tofu-Sesam-Streifen
Aber zurück zum Wesentlichen – dieses Chutney und ich, wir hatten irgendwie einen schweren Start. Nachdem ich unbedingt mal was mit Cranberries machen wollte („Zombie, Zombie, Zombie-hie, eh-eh-eh...“ ach Mist!), weil mich diese frischen roten Beeren mal mehrmals beim Gemüsehändler durch die Aufschrift „Eat me! I'm delicious!“ geradezu zum Kauf genötigt haben, schwebte mir dafür eine hübsche rote Soße als Verwendung vor. Mangels Cranberry-Erfahrung („What's in your heeeead...in your hee-he-he...MANNO!!!!“) war ich mir aber unschlüssig, ob „scharf“, „süss“ oder „fruchtig“ am besten passt und hab' vorsichtshalber gleich mal alle Geschmacksrichtungen in den Pott geknallt. Viel hilft viel. Das Ergebnis fand ich im ersten Anlauf irgendwie grenzwertig und deswegen standen die Gläser mit dem Zombiechutney erstmal ein paar Tage ratlos in der Küche rum, bis sich der Herzmann in der Annahme, es handele sich hierbei um Marmelade, unbedarft sein Rosinenbrötchen damit beladen hat und es äußerst köstlich fand (was mich zwar überraschte, aber bitte. Jedem sein Himmelreich, nech?).
Ich bin nach wie vor unschlüssig, wie genau ich dieses Chutney nun finden soll, aber Fakt ist – es passt irgendwie ganz gut zu gebratenen Tofu-Sesam-Streifen. Und wohl auch auf Rosinenbrötchen. Zu weiteren Tests fehlt mir bislang der Mut.
Zombiechutney-Zutaten:
350 gr. frische Cranberries (....“and their bombs and their guns...“)
1 säuerlicher Apfel
200 ml. Wasser
80 gr. Agavendicksaft
1 Bio-Orange
10 gr. Ingwer, frisch
1 Prise Salz
½ Teel. Chilipulver
Die Beeren waschen, den Apfel würfeln (wer mag, kann ihn auch schälen, ich find's aber unnötig) und zusammen mit dem Wasser und dem Agavendicksaft in einen Topf geben und aufkochen.
Die Schale der Orange vorsichtig mit einem Sparschäler abschälen und ebenso wie den Ingwer fein hacken, die Orange auspressen und alles in den Topf geben. Nun das Chutney auf kleiner Flamme so lange köcheln, bis die Beeren und die Apfelstücke zerfallen sind und der Topfinhalt eine Art Kompott ergibt. Mit Salz und Chilipulver abschmecken, noch einmal kurz aufblubbern lassen und in heiß ausgespülte Schraubgläser geben. Sofort verschliessen und abkühlen lassen.

Für die Tofu-Sesam-Streifen 1 Block Naturtofu in Streifen schneiden und mit Sojasoße marinieren. Etwas Maisstärke mit Wasser anrühren, so das eine zähflüssige Soße entsteht. Die Tofustreifen durch die Stärkewassermischung ziehen und mit Sesam panieren (Sesam gut andrücken!) Dann in heißem Kokos-oder Sonstigem-Öl knusprig braten.
Tja – und was genau sonst noch mit diesem Chutney machen wollt, bleibt euch überlassen. Besonders verwegene Leckerschmecker könnten es ja auch mal als Zugabe zu einem exotischen Obstsalat versuchen – oder zu Gemüsecurrys. Schick im Glas verpackt ist das Zombiechutney auch ein prima Mitbringsel für Freunde. Den Mutigen gehört die Welt!
Samstag, 5. November 2011
Casheesio - oder "Meeeein Ssssschaaatzzzzz!"
http://danielamohr.com/mohrblog/2014/09/21/casheesio-cashew-frischkaese/
Freitag, 17. Juni 2011
Tomacado
Ja, ja, still ist es geworden in meinem Blog...die Gründe sind zahlreich: Chronischer Zeitmangel, schönes Wetter...und ein paar Wochen in den USA. Die Zeit in Kalifornien war neben "aufregend", "beeindruckend", "emotional" vor allem eins...lecker! Die Gegend rund um Los Angeles war für meinen Gaumen geradezu paradiesisch und so habe ich mich zusammen mit meiner grandiosen Gastgeberin durch die traumhaftesten Vegantempel wie z.B. das Leaf Organics oder das phänomenale Cafe Gratitude gefuttert. Besonders die Rohkostküche hat's meinem Magen angetan - wenn ich an die köstlichen Kelp-Nudeln mit scharfer Nuss-Sauce, die würzige Raw-Pizza mit Pesto und Haselnüssen, die leckere Rawsagna mit Pilzen und Babyspinat oder erst die gigantisch guten Desserts wie den Strawberry-Chocolate-Cake oder diese kleinen Himbeer-Petit-Fours aus der Patisseraw-Küche denke, kann ich meine Hände nur schwer davon abhalten, sich selbständig zu machen und erneut die Koffer zu packen. Es! war! SO! lecker!
Seitdem ich wieder im guten Germanien gelandet bin, experimentiere ich kräftig in den Rohkostgefilden und der neue Dehydrator spuckt ständig leckere Prototypen von Bananen-Schoko-Wraps, Gemüsechips, Rohkostbrot, roher Pizza und ähnlichem aus. Da nun aber vermutlich die wenigsten einen Dehydrator besitzen, will ich auch niemanden mit diesbezüglichen Rezepten langweilen, sondern mal eben auf die Schnelle meine derzeitige Lieblings-Fix-Feierabendsoße abwerfen, die ganz unkompliziert aus einer Handvoll Zutaten besteht und innerhalb von 2 Minuten zusammengerödelt ist:
Tomacado!

Man braucht dazu nur ein paar getrocknete Tomaten, die man kurz in Wasser einweicht...Wasser abgießen, eine frische Tomate und eine halbe Avocado dazu, eine kleine Handvoll frischer Kräuter aus dem Garten, mit dem Stabmixer durchpürieren...fertig. Tschacka. Würzig und gesund.
(Vorsicht: Manche getrockneten Tomaten sind aus irgendeinem Grund ziemlich stark gesalzen, daher erstmal probieren und dann ggf. salzen, wer mag)
Leider geht mein Vorrat an Kelp-Nudeln, den ich mir aus den USA mitgebracht habe, zur Neige, dazu passt die Soße nämlich perfekt...aber die Tomacado schmeckt auch prima zu rohen Zucchininudeln (eine Zucchini mit dem Gemüse-Sparschäler in Streifen schneiden, ein wenig salzen, kurz Wasser ziehen lassen, abtupfen und auf einem Teller mit der Tomacado anrichten) oder als Dip für Gurken- oder Möhrenstreifen als Fernseh-Abend-Snack. Wers gekocht mag, kann die flotte Soße ja zu Ofenkartoffeln oder Nudeln essen. Oder natürlich uffe Stulle packen.
Auf dem Foto räkelt sich die Tomacado übrigens auf selbstgemachtem Rohkostbrot aus gekeimtem Getreide, Leinsamen und Kräutern.
Seitdem ich wieder im guten Germanien gelandet bin, experimentiere ich kräftig in den Rohkostgefilden und der neue Dehydrator spuckt ständig leckere Prototypen von Bananen-Schoko-Wraps, Gemüsechips, Rohkostbrot, roher Pizza und ähnlichem aus. Da nun aber vermutlich die wenigsten einen Dehydrator besitzen, will ich auch niemanden mit diesbezüglichen Rezepten langweilen, sondern mal eben auf die Schnelle meine derzeitige Lieblings-Fix-Feierabendsoße abwerfen, die ganz unkompliziert aus einer Handvoll Zutaten besteht und innerhalb von 2 Minuten zusammengerödelt ist:
Tomacado!

Man braucht dazu nur ein paar getrocknete Tomaten, die man kurz in Wasser einweicht...Wasser abgießen, eine frische Tomate und eine halbe Avocado dazu, eine kleine Handvoll frischer Kräuter aus dem Garten, mit dem Stabmixer durchpürieren...fertig. Tschacka. Würzig und gesund.
(Vorsicht: Manche getrockneten Tomaten sind aus irgendeinem Grund ziemlich stark gesalzen, daher erstmal probieren und dann ggf. salzen, wer mag)
Leider geht mein Vorrat an Kelp-Nudeln, den ich mir aus den USA mitgebracht habe, zur Neige, dazu passt die Soße nämlich perfekt...aber die Tomacado schmeckt auch prima zu rohen Zucchininudeln (eine Zucchini mit dem Gemüse-Sparschäler in Streifen schneiden, ein wenig salzen, kurz Wasser ziehen lassen, abtupfen und auf einem Teller mit der Tomacado anrichten) oder als Dip für Gurken- oder Möhrenstreifen als Fernseh-Abend-Snack. Wers gekocht mag, kann die flotte Soße ja zu Ofenkartoffeln oder Nudeln essen. Oder natürlich uffe Stulle packen.
Auf dem Foto räkelt sich die Tomacado übrigens auf selbstgemachtem Rohkostbrot aus gekeimtem Getreide, Leinsamen und Kräutern.
Mittwoch, 24. November 2010
Neues aus der Weihnachtsküche - "Frucht-Chutney"

Da wir die meisten gekauften Weihnachtsgeschenke doof finden, gibt es zu Weihnachten für Eltern und -schwiegerelten meistens einen Korb mit einer Auswahl selbstgemachter Futtereien. In den letzten Jahren haben wir Nudeln selbstgemacht, Öle angesetzt (z.B. das Chili-Knoblauchöl "Oil of Olaf...haha...Brüller! Aber Omma fands gut), Trüffel gefertigt und diverse andere Leckereien gebacken und eingekocht. Damit wir in diesem Jahr nicht wieder in die Kurz-vor-Weihnachten-Küchen-Verwüstungs-Panik verfallen, haben wir uns vorgenommen, mit der Produktion der Weihnachtskorbmampfereien frühzeitig zu beginnen. Und da meines Wissen weder die eigenen noch die Schwieger-Parentaleinheiten meinen Blog kennen und lesen (und wenn...naja...wärs dann wohl auch nicht so schlimm) gibt es die entsprechenden Rezepte zeitnah zum Mitmachen und Inspirieren. Ho-ho-ho!
Heute wurde Frucht-Chutney geköchelt....schmeckt super zu indischen Gerichten, frittierten Vorspeisen, gebratenem Tofu und naja, vermutlich auch zu gegrilltem Hühnchenfleisch (Es wandert ja schließlich in omnivore Haushalte). Das Chutney ist im ungeöffneten Glas ca. 2-3 Monate haltbar.
Man benötigt
4 Äpfel
100 gr. Trockenpflaumen
100 gr. getrocknete Aprikosen
100 gr. frischer Ingwer
100 gr. Rosinen (wir hatten akuten Rosinenmangel und haben 50 gr. Rosinen und 50 gr. Cranberries genommen, fand ich sogar noch besser, weil die Cranberries nicht so süß sind)
300 gr. Rohrohrzucker
1 Teel. Salz
1 Teel. Chilipulver
Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden. Ingwer schälen und fein hacken, Aprikosen und Pflaumen ebenfalls fein würfeln. Das Ganze zusammen mit den Rosinen, Zucker, den Gewürzen und 100 ml. Wasser in einem Topf ca. 30 Minuten köcheln, bis das Chutney eine etwas dickere Konsistenz bekommt. Sofort heiß in ausgespülte Schraubgläser füllen und verschließen.
Ergibt 3 mittelgroße Gläser.
Freitag, 1. Mai 2009
Tomaten-Sonnenblumenpatina

Der leckere Brotaufstrich ist umgezogen und wohnt nun hier:
http://danielamohr.com/mohrblog/2015/05/24/tomaten-sonnenblumen-pate/
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