Bald ist Ostern - na, was liegt bei euch denn so im Osterkörbchen?
Klick mich!: Kitkat - Süßes mit bitterem Beigeschmack
Donnerstag, 18. März 2010
Montag, 1. März 2010
Knusperwürzige Linsenplätzchen
Diese pikanten Klopse vereinen zwei meiner großen Vorlieben in der Küche - die Vorliebe für rote Linsen und die Vorliebe fürs Mit-den-Händen-im-Essen-matschen. Außerdem ist es fix gemacht, als Linsenjunkie habe ich immer eine große Schüssel gekochter Linsen im Kühlschrank. Das Grundrezept ist an die Chickpea-Cutlets aus dem Veganomicon angelehnt.
Zutaten:

1 Tasse gekochte rote Linsen
1 halbe Tasse Semmelbrösel
1 halbe Tasse Gluten
2 Eßl. Sojasoße
2 Eßl. Sesamöl (geröstet)
1 Eßl. Limettensaft
1/4 Tasse Wasser
1 Chilischote, groß, rot scharf (Ähnlichkeiten mit der Autorin sind natürlich rein...naja....also...)
je nach Gusto Koriander, Kreuzkümmel, Paprika, Ingwer, Zimt
Sesam, Schwarzkümmel
Kokosöl zum Braten
Die Linsen in einer Schüssel per Löffel mit den Semmelbröseln, der Sojasoße und dem Öl vermischen, nach Geschmack würzen, die Chili fein hacken und unterrühren. Das Gluten drüberstreuen, Wasser zugeben und...jippieh...gründlich mit den Händen zu einer festen Masse vermatschen, bis der Teig anfängt, gummiartige Fäden zu ziehen. Nun zu Bällchen, flachen Talern oder wahlweise der Venus von Milo formen, in Sesam und Schwarzkümmel wälzen und in einer Pfanne in heißem Kokosöl knusprig braten.
Die Linsentaler sind heiß schon großartig als Beilage zu allen und jedem, aber kalt fast noch besser. Somit sind sie ein optimales Büro-Mittagessen und schmecken sowohl dem omnivoren Loverboy als auch dem fleischfressenden Lieblings-Chef.
Ich liebe es ja wenn die Schärfe am Gaumen kesselt, aber zu etwas milderen Currys mit Kokosmilch lasse ich die Chilischote aus Harmoniegründen meistens weg. Zu indischen Gerichten passt auch Garam Masala als "Hauptwürze" sehr gut (hier lasse ich die Chili auch schon mal weg und nehme gehackte Datteln) und falls wieder mal Vampire am Fenster kratzen, ist Knoblauch auch eine köstliche Ergänzung zur o.g. Zutatenliste.
(Ich weiß, die Teile auf dem Foto könnten deutlich besser angerichtet oder dekoriert sein, aber hey...ich hatte HUNGER!)
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Montag, 1. Februar 2010
Mein Lieblings-Rotkohl
Wer im Sommer Kappes klaut,
hat im Winter Sauerkraut.
Und da ich im Sommer anderweitig beschäftigt war und die Kappes-Klauerei komplett verschwitzt habe, gibt's bei mir im Winter stattdessen Rotkohl, im Rheinland auch als "ruude Kappes" bekannt. Diese Variante mit Zimt, Ingwer und roter Beete hat sich im Laufe der kalten Tage als mein Favorit herauskristallisiert:
Man nehme:
1 mittelgroßer Rotkohl (bei mir waren's ohne Strunk 1,2 kg)
2 Zwiebeln
Alba-Öl
2 Eßl. gehackter Ingwer
650 ml Rotwein
1 rote Beete (ca. 350 gr. ohne Schale)
2 säuerliche Äpfel
2 Eßl. Pflaumen-Mus
2 Eßl. Agavendicksaft
1 gestr. Teel. Nelkenpulver
1 gestr. Teel. Zimt
Salz
Pfeffer
Alba-Öl in einem Düppe...ähm...TOPF erhitzen, Zwiebeln darin glasig dünsten und den geschnittenen Kappeskopp (Herrgott...Kohlkopf) dazugeben. Mit dem Rotwein aufgiessen, Ingwer dazugeben und das Pflaumenmus und den Agavendicksaft unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, Zimt und Nelken würzen und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Rote Beete (hieß bei uns immer "Groote" und der frischgepresste Saft derselben, den meine Mutter uns gerne aufgenötigt hat, ließ sich wunderbar farbenfroh wieder erbrechen) schälen, würfeln und mit den ebenfalls gewürfelten Äpfeln in den Topf geben. Noch ca. 50 Minuten kochen.
Dazu gab's bei mir heute Kichererbsen-Kartoffelpürree: Mehligkochende Kartoffeln schälen, weichkochen und zusammen mit einem Glas Kichererbsen im Topf zerstampfen. Reichlich salzen, pfeffern, ein wenig Sesamöl zugeben und mit Hafersahne zu einer geschmeidigen Pampe verrühren. Kappes in einen Teller geben, Tuffelspüree druff und mit geröstetem Sesam bestreuen.
......und sowatt von lecker finden!
(Wer keine rote Beete mag, kann diese natürlich weglassen, das tut dem Rezept keinen Abbruch....ohne Ingwer geht's auch - und wer keinen Rotkohl mag, kann den Wein auch pur süffeln.)
hat im Winter Sauerkraut.
Und da ich im Sommer anderweitig beschäftigt war und die Kappes-Klauerei komplett verschwitzt habe, gibt's bei mir im Winter stattdessen Rotkohl, im Rheinland auch als "ruude Kappes" bekannt. Diese Variante mit Zimt, Ingwer und roter Beete hat sich im Laufe der kalten Tage als mein Favorit herauskristallisiert:
Man nehme:
1 mittelgroßer Rotkohl (bei mir waren's ohne Strunk 1,2 kg)
2 Zwiebeln
Alba-Öl
2 Eßl. gehackter Ingwer
650 ml Rotwein
1 rote Beete (ca. 350 gr. ohne Schale)
2 säuerliche Äpfel
2 Eßl. Pflaumen-Mus
2 Eßl. Agavendicksaft
1 gestr. Teel. Nelkenpulver
1 gestr. Teel. Zimt
Salz
Pfeffer
Alba-Öl in einem Düppe...ähm...TOPF erhitzen, Zwiebeln darin glasig dünsten und den geschnittenen Kappeskopp (Herrgott...Kohlkopf) dazugeben. Mit dem Rotwein aufgiessen, Ingwer dazugeben und das Pflaumenmus und den Agavendicksaft unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, Zimt und Nelken würzen und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Rote Beete (hieß bei uns immer "Groote" und der frischgepresste Saft derselben, den meine Mutter uns gerne aufgenötigt hat, ließ sich wunderbar farbenfroh wieder erbrechen) schälen, würfeln und mit den ebenfalls gewürfelten Äpfeln in den Topf geben. Noch ca. 50 Minuten kochen.Dazu gab's bei mir heute Kichererbsen-Kartoffelpürree: Mehligkochende Kartoffeln schälen, weichkochen und zusammen mit einem Glas Kichererbsen im Topf zerstampfen. Reichlich salzen, pfeffern, ein wenig Sesamöl zugeben und mit Hafersahne zu einer geschmeidigen Pampe verrühren. Kappes in einen Teller geben, Tuffelspüree druff und mit geröstetem Sesam bestreuen.
......und sowatt von lecker finden!
(Wer keine rote Beete mag, kann diese natürlich weglassen, das tut dem Rezept keinen Abbruch....ohne Ingwer geht's auch - und wer keinen Rotkohl mag, kann den Wein auch pur süffeln.)
Montag, 12. Oktober 2009
Schlichtes Herbstfutter
Da für gestern vormittag ein langer Herbstlauf durch den buntgefärbten Blätterwald geplant war und ich dadurch sowieso länger nicht zuhause sein würde, durfte mein Sauerteig Elfriede endlich wieder einen Alleingang wagen. (Alleingang = keine Zugabe von Bäckerhefe = Teig benötigt sehr lange zum Aufgehen). Ich habe mich grob an dieses Rezept gehalten, die Gewürzmenge ein wenig erhöht und nach ca. 6 Stunden (ca. 1/2 halbe Stunde Teigzubereitung, 4,5 Stunden Gehzeit und 80 Min. Backzeit) zwei ganz wunderbar duftende, knusprige, köstliche Brotlaibe aus dem Ofen gezogen.
Das warme, knusprige Brot war zusammen mit meinem selbstgemachten Walnuss-Mus und Anjas Apfel-Ingwer-Marmelade wirklich zum Niederknien!
Später am Abend gab es dann noch eine Scheibe Brot mit Frischkäse und einem heißen Teller dampfender Herbstsuppe (Äpfel, schwarze Linsen, Kartoffeln, Gemüsebrühe, naturtrüber Apfelsaft, ein wenig Essig, Salz und Pfeffer).
Prognosen für den kommenden Herbst: LECKER!
Das warme, knusprige Brot war zusammen mit meinem selbstgemachten Walnuss-Mus und Anjas Apfel-Ingwer-Marmelade wirklich zum Niederknien!Später am Abend gab es dann noch eine Scheibe Brot mit Frischkäse und einem heißen Teller dampfender Herbstsuppe (Äpfel, schwarze Linsen, Kartoffeln, Gemüsebrühe, naturtrüber Apfelsaft, ein wenig Essig, Salz und Pfeffer).
Prognosen für den kommenden Herbst: LECKER!
Freitag, 9. Oktober 2009
Goldspinat und Tempehtaler
Nochmal etwas Einfaches aus der Frollein Holle-Versuchsküche - ein kinderleichtes Rezept, aber durch das Orangen-Filetieren und Spinatputzen ein kleiner, gemeiner Zeitfresser.

Goldspinat
1 kleine rote Zwiebel
1 Eßl. Feigensenf (oder ein anderer süßlicher Senf, notfalls "normalen" Senf mit einer Spur Agavendicksaft mischen)
Salz, Curry, Kurkuma, Chilipulver
Hafersahne
3 Orangen
frischer Spinat
Tempehtaler
5-6 Scheiben Tempeh (in meinem Bioladen gibt es Tempeh als Rolle, daher ergibt sich die Taler-Form)
Sojasoße
Maisstärke / Wasser
Sesam
Zuallererst den Tempeh in Scheiben schneiden und mit etwas Sojasoße marinieren.
Dann den Spinat putzen, waschen und hacken - und zwar so viel, das am Ende ca. 3 große Handvoll rauskommen. Die Orangen schälen und filetieren, dabei den Saft auffangen und auch die ausgebeinten Orangen-Gerippe am Ende auch nochmal kräftig ausdrücken.
Ca. 2 Teel. Maisstärke mit ca. 3 Eßl. Wasser zu einer dicken Soße verrühren. Die Tempehschreiben durchziehen und danach in reichlich Sesam wälzen, Sesamkörner gut andrücken.
Die Zwiebel würfeln und in etwas Alba-Öl in einer großen Pfanne (in meinem Fall: Wok) glasig dünsten, den Senf zugeben, kurz rühren und die Orangen-Filets + Saft zugeben. Kurz erhitzen, dann die Hafersahne einrühren (ca. 2 Eßl.) Mit Salz, Curry, Kurkuma und Chili würzen, den Spinat zugeben und vorsichtig rühren, bis er zusammengefallen ist. (Je mehr man rührt, umso mehr zerfallen die Orangenfilets..also..sachte, sachte..)
Albaöl in einer anderen Pfanne erhitzen und die Tempeh-Taler darin goldbraun und knusrig braten (am irgendwo zwischen "Orangen-Filets zugeben"...dann werden die beiden Sachen auch gleichzeitig fertig).
Heute wollte ich eigentlich nur testen, ob das Ganze so funktioniert und schmeckt wie ich mir das im Kopf "zurechtgekocht" habe, daher gab's heute erstmal keine weiteren Beilagen. Beim nächsten Mal werde ich wohl Couscous dazu servieren oder den Orangen-Spinat mit Pasta vermischen.

Goldspinat
1 kleine rote Zwiebel
1 Eßl. Feigensenf (oder ein anderer süßlicher Senf, notfalls "normalen" Senf mit einer Spur Agavendicksaft mischen)
Salz, Curry, Kurkuma, Chilipulver
Hafersahne
3 Orangen
frischer Spinat
Tempehtaler
5-6 Scheiben Tempeh (in meinem Bioladen gibt es Tempeh als Rolle, daher ergibt sich die Taler-Form)
Sojasoße
Maisstärke / Wasser
Sesam
Zuallererst den Tempeh in Scheiben schneiden und mit etwas Sojasoße marinieren.
Dann den Spinat putzen, waschen und hacken - und zwar so viel, das am Ende ca. 3 große Handvoll rauskommen. Die Orangen schälen und filetieren, dabei den Saft auffangen und auch die ausgebeinten Orangen-Gerippe am Ende auch nochmal kräftig ausdrücken.
Ca. 2 Teel. Maisstärke mit ca. 3 Eßl. Wasser zu einer dicken Soße verrühren. Die Tempehschreiben durchziehen und danach in reichlich Sesam wälzen, Sesamkörner gut andrücken.
Die Zwiebel würfeln und in etwas Alba-Öl in einer großen Pfanne (in meinem Fall: Wok) glasig dünsten, den Senf zugeben, kurz rühren und die Orangen-Filets + Saft zugeben. Kurz erhitzen, dann die Hafersahne einrühren (ca. 2 Eßl.) Mit Salz, Curry, Kurkuma und Chili würzen, den Spinat zugeben und vorsichtig rühren, bis er zusammengefallen ist. (Je mehr man rührt, umso mehr zerfallen die Orangenfilets..also..sachte, sachte..)
Albaöl in einer anderen Pfanne erhitzen und die Tempeh-Taler darin goldbraun und knusrig braten (am irgendwo zwischen "Orangen-Filets zugeben"...dann werden die beiden Sachen auch gleichzeitig fertig).
Heute wollte ich eigentlich nur testen, ob das Ganze so funktioniert und schmeckt wie ich mir das im Kopf "zurechtgekocht" habe, daher gab's heute erstmal keine weiteren Beilagen. Beim nächsten Mal werde ich wohl Couscous dazu servieren oder den Orangen-Spinat mit Pasta vermischen.
Sonntag, 4. Oktober 2009
Kürbis-Ingwer-Pasta
Da im Casa Nostra derzeit niemand Zeit und Lust zu komplizierten Kochschlachten hat, gibt es bei uns momentan ausschließlich Fastfood - schnelle Gerichte mit wenigen Zutaten, die schnell mal zwischen Tür und Angel zusammengeschnibbelt und -gebruzzelt sind, wie z.B. dieseKürbis-Ingwer-Pasta
Dieses Gericht haben wir bereits in der Prävegan-Ära zur Kürbissaison geliebt, dann allerdings öfter mit gegrillten Riesengarnelen als Beilage (die allerdings heute niemand wirklich vermisst).
Zutaten:
1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis
1 rote Zwiebel
1 Stück Ingwer (ca. 40-50 gr)
1 rote Peperoni
Kokosöl
Kürbiskerne
Kokosmilch
Salz
Wasser, Gemüsebrühe
Koriander, Kreuzkümmel, Kurkuma, Curry, Cayenne-Pfeffer, Zimt
1 Packung Vollkornlinguini
Zubereitung:
Ca. 2 Handvoll Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und beiseite stellen.
Den Kürbis zerteilen, Kerne mit einem Löffel entfernen und in Würfel schneiden (den Kürbis, nicht die Kerne). Zwiebel, Peperoni und Ingwer ebenfalls würfeln (den Ingwer so fein wie möglich). Kokosöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin andünsten. Sobald sie glasig sind, springt der Rest der Würfelgesellschaft ebenfalls in den Topf, kurz anbrutzeln und mit einer Tasse Gemüsebrühe und etwas Salz aufgießen. So lange köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist, kurz durchpürieren und soviel Kokosmilch zugeben, bis eine Konsistenz zwischen "Eintopf" und "Sieger des Babybrei-Lookalike-Contest 2009" erreicht ist. Mit Koriander, Kreuzkümmel, Kurkuma, Curry, Cayenne-Pfeffer und Zimt abschmecken.
Irgendwann zwischen "Kürbis-Köcheln" und "-pürieren" eine Packung Vollkornlinguini nach Packungsanweisung al dente kochen, abgießen, auf einem Teller anrichten und mit der Kürbis-Ingwer-Breisoße vermischen, zum Schluß mit den gerösteten Kürbiskernen bestreuen.
(Knoblauch landet bei uns auch schon mal sehr gerne in diesem Gericht - fällt allerdings heute wg. sozialer Verpflichtungen flach)
"Nee, also...veganes Essen ist mir echt zu aufwändig und teuer....und so richtig schmecken tut's mir auch nicht..."
"Ach komm, such' Dir 'ne bessere Ausrede!"
Dienstag, 29. September 2009
How it all vegan...
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