Samstag, 6. August 2011

Making the connection

Der allerbeste Film zum Thema, den ich bisher gesehen habe - unbedingt anschauen und teilen!

Making the Connection (deutsch) from Fuente Vegana on Vimeo


(Wenn also die Leute fragen "Warum bist Du vegan?" sollte die Frage vielleicht lauten "Warum bist Du es nicht?"
)

Sonntag, 31. Juli 2011

Roter Kokoskohlfruchtsalat

Die Fa. Keimling war so großzügig, mir für umme ein tolles Testpaket mit einigen Produkten aus ihrem Sortiment sowie eine Greenstar Elite-Saftpresse zum Testen zu überlassen.

Ich habe mir selbstverständlich fest vorgenommen, vollkommen neutral und unvoreingenommen an die Leckereien heranzugehen. Soweit kommt's noch, dass mir die Keimlinge einfach nur mal ein Päckchen schicken müssen und schon lobe ich ihre Produkte in den höchsten Tönen und rühre die Werbetrommel, nee, nee..so ja nun nicht. Ich doch nicht.

Soweit die Theorie. In der Praxis bin ich dem Kokosmus bereits hoffnungslos verfallen. Beim ersten Öffnen dachte ich noch "Was iss'n das für'n harter, bröckeliger Mistkram?" bis ich gelesen habe, dass man das Mus vor dem Verzehr im Wasserbad erwärmen sollte, da es erst ab 24 Grad streichfähig wird. Aber dann...aber DANN....wird es einfach nur unglaublich lecker (wenn man Kokos mag, natürlich).
Als exotisches Frühstückchen schmeckt eine gewürfelte Mango mit etwas Zimt, gehackten Datteln und 1 Eßl. Kokosmus grandios...das Muss wird auf der Frucht wieder fest und überzieht die Mangowürfel mit einem zartschmelzenden Kokosfilm, traumhaft. Man sollte allerdings davon Abstand nehmen, nach der "Viel hilft viel!"-Methode das Zeugs gleich schubkarrenweise in seinen Obstsalat zu kippen...die gemeine Kokosnuss ist ja doch recht fettig und "reichhaltig", bei einem Zuviel-des-Guten könnte einem dann eventuell ein wenig übel werden. Nur theoretisch natürlich - ich neige ja nicht zum Übermass. Niemals. Hüstel. (Anmerkung der Redaktionspetze: Der Autorin war geschlagene 2 Stunden speiübel...das kommt davon wenn frau zu gierig ist!)

Lecker ist auch ein Rotkohl-Mango-Salat (wer sich über die derzeitige starke Mango-Präsenz in meinen Beiträgen wundert...ich habe mit meinem Bioladen einen Super-Deal ausgehandelt und bekomme derzeit 1x wöchtentlich 10 reife Super-Mangos. Ha.)

Dazu braucht es...wer hätte es gedacht - Rotkohl. In meinem Fall waren es ca. 750 Gramm, die ich mit der Küchenmaschine in Streifen gehäckselt habe...wer die Zeit und die Geduld dazu hat, schneidet ihn besser mit einem Messer in feine Streifen, dann wird der Salat etwas zarter. Dazu 2 reife Mangos würfeln (wem das zu mangolastig ist, der kann die Hälfte durch frische Ananas ersetzen), mit den Kohlstreifen vermischen, mit dem Saft einer halbe Zitrone, etwas Öl und 2 Eßl. Kokosmus übergießen und alles gut mit Salz, Curry und Kreuzkümmel abschmecken und vermischen. Je nachdem was die Küche so hergibt, kann man auch noch Frühlingszwiebeln oder Knoblauch zugeben, geriebene Möhre oder Äpfel schmeckt auch super dazu.

Den Salat anrichten und - wenn man es noch etwas exotischer haben möchte - mit einer Mischung aus gehackten Mandeln, gehackten Datteln und Zimt bestreuen.

Die Menge füttert ca. 2-3 hungrige Mäuler, hält sich aber auch eingetuppert im Kühlschrank.

Samstag, 23. Juli 2011

Grünberger des Tages - "Rote Zora"

Der heutige Grünberger ist ein Rotberger und enthält rote Beete, Erdbeeren, Banane, das übliche Wiesengrüns(Löwenzahn, Giersch, Gundermann etc). und Spinat. Ganz lecker und mal was Anderes, muss ich aber nicht zwingend jeden Tag haben.

Grundsätzlich geht's mir mit der rohen Küche nach wie vor hervorragend...aber seit ein paar Tagen wäre ich wohl heiße Anwärterin beim "Turtle-Lookalike-Contest". Trockene, seit gestern sogar leicht schuppige Haut und das trotz meiner Angewohnheit, mir täglich mehrere Liter Wasser hinter die Binde zu kippen. Auf den gängigen Rohkost-Proganda-Seiten wird das Rohfutter ja als Allheilmittel und Jungbrunnen gepriesen, und alle Jünger dieser Sekte beteuern, über die strahlendste und frischeste Haut der Welt zu verfügen, und selbstverständlich auch keinerlei Wehwehchen wie Kopfschmerz, Erkältung oder sonstige Malässen mehr zu kennen. Na...ich weiß ja nicht.

Mögliche Ursache (neben ca. 456.345 anderen Möglichkeiten) für meinen Schildkrötenstyle - zuwenig Salz, zuwenig Fett. Könnte sein. Muss aber nicht.
Interessant ist aber, dass die Haut nachdem ich gestern abend ein köstliches (gekochtes! huuuh, huuuuh) Mango-Weißkohl-Curry mit ordentlich Kokos und natürlich viel Salz gefuttert habe, bereits heute morgen deutlich entspannter aussieht. Da schuppt rein gar nix mehr.

Kann tatsächlich dass, was wir essen, so unmittelbare Auswirkungen haben? Oder - was wahrscheinlicher ist - isses bloss Zufall und...ist halt eben einfach so. Aber das wäre ja zu einfach.

Interessanter Link - "Vorteile und Gefahren der Rohkost" - zum Lesen und Sich-Selbst-eine-Meinung-Bilden. Und niemals blind irgendwelchen Behauptungen folgen. Auch dieser nicht ;)

Mittwoch, 20. Juli 2011

Grünberger des Tages - "Piratenbraut"

Der Grünberger des Tages ist eigentlich weiblich und somit eine Grünbergerin - sie heißt nämlich "Piratenbraut" und ist mein derzeitiger Favorit. Warum Piratenbraut? Keine Ahnung...irgendwie sind meine Gedanken bei Ananas und Mango in die Karibik gehüpft und dann über die "Fluch der Karibik"-Brücke bei den Piraten gelandet. Und dann der Bequemlichkeit halber gleich dort geblieben.

Die Piratenbraut besteht aus Ananas und Mango zu gleichen Teilen (für 1,5 - 2 Liter ca. 1/2 halbe Ananas und entsprechend ca. 2/3 Mango), einer Banane, einer gro-hoooßen Handvoll frischem Spinat (gerne bis zu 2 Handvoll) und - ganz wichtig - Ingwer. Das vermixte Ingwerstück (mit Schale, falls Bio) sollte mindestens so groß wie ein halber Daumen sein, gerne mehr...so 'ne richtige Piratenbraut ist nämlich echt scharf. (Verzeihung an die Feministinnenfront!)
Je nach Lust und Laune wandert immer noch eine kleine Handvoll Unkraut von unserer Wiese dazu - Giersch, Gundermann, Löwenzahn, Schafgarbe....alles, was der Herzmann mit dem Rasenmäher verschont, wird anschließend von mir gefuttert.

(Was ist ein Grünberger und was soll das Ganze? Bei Interesse einfach nach "Green Smoothies" googlen.)

Samstag, 16. Juli 2011

Mango-Tango

Habe ich eigentlich heute schon meiner Begeisterung darüber angemessen Ausdruck verliehen, wie schnell man in der kalten Küche leckere und bunte Gerichte zusammengeschmissen hat? Falls nicht, schiebe ich gleich ein dreifach donnerndes "Yeah, rock'n roooh, baby!" hinterher. Soviel Zeit muss sein.

Gestern habe ich im Bioladen drei lustige Gemüseknollen erstanden, die mir dem aussagekräftigen Namen "Rübchen" deklariert waren und genau so aussehen. Laut Verkäuferin sollten die Teile recht mild und fast süsslich schmecken. Da passte es mir ganz hervorragend in den Kram, dass Kris von Rohzustand ein ziemlich lecker klingendes Rezept für Mango-Chutney auf ihre FB-Pinnwand geklebt hat. Die 5 erforderlichen Zutaten lauerten in meinem Kühlschrank, also konnte es losgehen.
(Zum Video ist noch zu sagen, dass ich ziemlich neidisch auf die Dame bin, die 6-8 Mangos am Tag futtern kann. Hier in Germanien sind die Teile ja doch recht teuer und auch hin und wieder mal fies und faserig. Aber im Moment hat mein Gemüseladen wirklich tolle Mangos, so dass ich zumindest 1-2 am Tag verschlemmen kann. Und wenn das nicht mehr reicht, muss ich halt doch nach Kalifornien auswandern, da waren die Mangos supergünstig und extrem le
cker.)

Eins dieser Rübchen wurde von mir geschält und zusammen mit ca. 1 Eßlöffel Kokosraspel, etwas Zitronensaft und einem Eßlöffel Udo's Oil in der Küchenmaschine mit dem Häkselmesser zu einer reisähnlichen Konsistenz zerraffelt. Die Ölzugabe ist optional und im Grunde nicht wirklich wichtig, es schmeckt ohne genauso gut. Ich hatte mir das gute Fläschken aus den USA mitgebracht und vergesse leider ständig, es zu verwenden....deswegen musste da heute mal ein Löffelchen in den "Kokosreis" (bestehend aus Rübchen).

Den Kokosreis auf einem Teller anrichten, Mango-Chutney nach Video-Anleitung zubereiten (ggf. etwas Himalaya-Kristallsalz drübergeben, wer mag) und das Ganze vergnügt in sich reinfuttern. Geht schnell, ist köstlich...und...ach ja...was soll ich sagen - rock'n rooooh, baby!

Ma-Phada Frühstücksquickie

Der Ma-Pha-Da-Frühstücksquickie ist umgezogen und wohnt jetzt hier:
 


http://danielamohr.com/mohrblog/2015/03/27/ma-pha-da-mit-kaeschcreme/

Samstag, 9. Juli 2011

Stylische Handtasche aus Bananenleder

Die gute Nachricht – es gibt endlich ein tierfreies, fairgehandeltes Bio-Leder das auch noch lecker schmeckt. Die schlechte Nachricht – man braucht einen Dehydrator um es herzustellen. Aber irgendwas ist ja immer.

Inspiriert zu diesem leckeren Pausensnack hat mich die wundervolle Christina Ross von Patisseraw, die einen ähnlichen Leckerbissen im Sortiment hat – solltet ihr jemals in Venice Beach/Kalifornien sein, stattet ihrem kleinen Cafè (1 Westminster Ave
Venice, 90291) einen Besuch ab, ihr werdet ausrasten vor Begeisterung. Versprochen.

Für einen Bananenlederlappen braucht man 3-4 vollreife Bananen und einen Eßl. Kakao. Die Bananen gut mit dem Kakao durchpürieren und gleichmässig dünn auf einen Paraflex-Bogen streichen. (Ob es mit Alufolie oder Backpapier genauso geht, habe ich noch nicht ausprobiert...das Paraflex-Zeug ist fürs Bananenleder perfekt). Die Menge ergibt eben soviel, wie auf eine Lage in den Excalibur passt. So lange im Dehydrator trocknen, bis sich das Leder gut und rückstandsfrei vom Bogen löst (je nach Reifegrad und Lederdicke/Standort des Dehydrators ca. 8-10 Stunden). Kurz abkühlen lassen, mit einer Schere (ja, das geht wirklich!) in 4 gleichgroße Quadate schneiden (oder Dreiecke...Rechtecke...), lose zusammenrollen und luftdicht aufbewahren (Tupperdose o.ä.).


Für so eine leckere Frühstückstas
che mit Bananenfüllung bestreicht man nun eines dieser Quadrate mit Nussbutter nach Wahl (ich nehme selbstgemachte Cashewbutter), schneidet eine halbe Banane in Streifen, hackt 2 Datteln und eine Handvoll Nüsse (ich mag am liebsten Mandeln), legt das Ganze auf das benussbutterte Lederstück, rollt es fest zusammen und drückt die Enden gut an (notfalls mit etwas Nussbutter verkleben). So ein Täschchen ist ein ganz prima Snack vor dem Sport oder zum Frühstück – ich futtere so einen Beutel gerne im Büro mit einer Handvoll frischem Obst. Hält satt und macht Power!

Die Bananentaschen lassen sich auch am Vorabend vorbereiten und in einer Tupperdose im Kühlschrank parken, bis es morgens auf die große Reise ins Büro geht. Dadurch wird das Leder aber etwas „weicher“ und reißt schon mal ein, wenn man mit Schmackes in die Tasche beißt. Also nicht unbedingt die wichtigsten Akten auf dem Schreibtisch unterlegen wenn es ans Verputzen geht ;)


Der Grünberger des Tages ist heute eigentlich ein Rotberger und besteht aus Banane, Erdbeeren, einer halbe Knolle roter Beete und rotem Eichblattsalat. Erwähnte ich schon, dass Rawfood echt rockt?! Ich bin dann mal weg - Bäume ausreißen!